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Schirmherr der 9. Höhler Biennale

Wolfgang Tiefensee
Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Großteil von dem, was eine Stadt ausmacht, liegt unter der Erde verborgen. Das betrifft in erster Linie die Versorgungs- und Entsorgungs-systeme, die unseren Alltag erst ermöglichen: Wasser- und Abwasser-leitungen, Strom- und Glasfaserkabel. Aber auch die Geschichte einer Stadt hinterlässt in ihrem Untergrund vielfältige Spuren.

Gera gehört zu den wenigen glücklichen Ausnahmen, in denen diese Geschichte nicht ausgegraben und damit zerstört werden muss. Stattdessen kann sie in den Geraer Höhlern immer wieder begangen und besichtigt werden. Die Höhler Biennale bietet dazu den passenden Anlass, indem sie zum historischen Ambiente die künstlerische Reflektion hinzufügt.

In diesem Jahr bringt das „ERD-Licht“ Erhellung ins Dunkel der Höhler. Dem Höhlerverein gelingt damit ein Gleichnis auf die aufklärerische Wirkung sowohl der Geschichte als auch der Kunst. Das ist kein kleiner Anspruch, dem die Biennale aber auch in diesem Jahr wieder problemlos gerecht wird.

Aus naheliegenden Gründen kann das ERD-Licht der 9. Höhler Biennale nicht durch „brennende Steine“ erzeugt werden. Aber auch Halogen- und Schwarzlicht werden der Silbernen Halbkugel neuen, lebendigen Glanz verleihen – der Auszeichnung, die der Höhlerverein im November 2017 für die denkmalsgerechte Nutzung der Geraer Höhler entgegen nehmen konnte. Dieses Wirken ist wichtig, denn nur indem man dem geschichtlichen Ort Gegenwart gibt, kann man ihn erhalten.

Ich wünsche Besucherinnen und Besuchern viel Vergnügen in den Entdeckungs-, Erinnerungs- und Erkenntnisräumen der Höhler Biennale 2019.


Ihr



Wolfgang Tiefensee

Thüringer Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

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